• Laura Mörschburger

Selbstfürsorge



Letzte Woche war richtig viel los. Ich hatte von Montag bis Donnerstag jeden Tag einen Termin auf den ich mich richtig intensiv vorbereiten musste - Und daher freue ich mich auch so sehr, dass diese vollgestopfte Woche mit einem total entspannten, anregenden Gespräch mit der zauberhaften Elisabeth Hahnke abgeschlossen hat. Elisabeth hat mich nämlich für Ihren Podcast RYL interviewed. Und passend zu der verrückten Woche haben wir uns zu dem Thema Selbstfürsorge unterhalten - das Interview kannst du Dir unter diesem Link auf Spotify anhören oder unter diesem Link auf dem Apple Podcast.


Und da ich dieses Thema so wichtig finde, gibt dir dieser Artikel einen kleinen Überblick zu dem Thema.


Es gibt viele unterschiedliche Definitionen von Selbstfürsorge. So definiert der Schweizer Psychiater Küchenhoff (1999) Selbstfürsorge als die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse zu berücksichtigen, Belastungen einzuschätzen, sich nicht zu überfordern, gut mit sich umzugehen und sich zu schützen. Dahl & Dulgosch erweitern diese Definition um die Komponente, aktiv zum eigenen Wohlergehen beizutragen.


Selbstfürsorge setzt sich also aus einem Präventiven Teil und einem Aktiven Teil zusammen. Es geht also einerseits darum, seine eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen, Belastungen richtig einzuschätzen und sich selbst und seine Kraft zu schützen. Und andererseits geht es darum aktiv, sein eigenes Wohlbefinden aufzubauen. Mich erinnert das an die WHO Definition von Gesundheit - Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. Auch hier geht es also darum, aktiv das eigene Wohlbefinden aufzubauen.


Aber es ist gar nicht so einfach, stets auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Schließlich musst du vorher Deine Bedürfnisse erst einmal erkennen. Was Dir auf dem Weg Deine Bedürfnisse rechtzeitig zu erkennen hilft: Die Frage "Was brauche ich gerade"?


Und diese Frage kannst du ganz leicht über die Ankertechnik in Deinen Alltag integrieren - indem du sie dir zum Beispiel jedes Mal stellst, wenn du durch eine Tür gehst, wenn du den Lichtschalter berührst oder als Screenserver auf deinem Handy. Auf diese Weise kannst du deine Bedürfnisse schon früh erkennen und dich um diese und damit dein Wohlbefinden kümmern.


Hier geht es natürlich, um die essentiellen Felder, Schlaf, Ernährung, Bewegung, soziale Kontakte zu pflegen. Sich hier eine Grundlage zu bauen, dass man auf einem "Normalen-Level" ist. Und dann geht es darum, aktiv zum wohlbefinden beizutragen. Und hier gibt es natürlich diverse Methoden aus der positiven Psychologie. Schau dir dazu gerne den Artikel von letzter Woche an.

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